Infos & News

Die Vorfreude steigt. Die Wilhelmshöhe Open des KTC Bad Wilhelmshöhe 1896 vom 11. – 17. Juli 2022 stehen kurz bevor. Nach zweijähriger coronabedingter Pause schlägt die Weltklasse nun wieder an der Burgfeldstraße auf – mit dem besten Feld in der Turniergeschichte.


Der KTC Bad Wilhelmshöhe 1896 als Ausrichter der Wilhelmshöhe Open feiert in diesem Jahr zudem sein 125-jähriges Bestehen (2021) nach. Deshalb gibt es für Tennis-Vereine ein exklusives Angebot zu den Wilhelmshöhe Open: 10+1 - Tennis-Vereine, die zehn Karten für die Wilhelmshöhe Open kaufen, erhalten eine Karte in derselben Kategorie gratis.

Kartenkategorien und Preise unter www.wilhelmshoehe-open.de > Zeitplan/Infos
Bestellungen (mit offiziellem Clubanschreiben) bitte bis 10. Juli an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Hiermit laden wir satzungsgemäß zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2022 ein:

Donnerstag, den 21. Juli 2022 um 18.00 Uhr
Tennisanlage der TG Schauenburg in Schauenburg-Elgershausen, Saalweg 26

 

Tagesordnung:

1. Begrüßung - Grußworte - Ehrungen

2. Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Stimmberechtigung

3. Genehmigung des Protokolls der JHV 2021

4. Berichte des Präsidiums

5. Aussprache zu den Berichten

6. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer

7. Entlastung des Präsidiums

8. Neuwahl eines zweiten Kassenprüfers

9. Genehmigung des Haushaltsplans 2022

10. Sportprogramm 2022

11. Anträge

12. Verschiedenes

Anträge müssen bis 15.7.2022 beim Präsidenten des Tennisbezirkes Nordhessen eingegangen sein.


>> Einladung als PDF-Datei herunterladen...

 

 

 

Offenbach  Bei den hessischen Tennismeisterschaften der Senioren in Offenbach holte sich der Regionalligaspieler der ST Lohfelden Marco Schäffer seinen dritten Hessentitel in Folge. Nach seinem Vorjahreserfolg und dem diesjährigen Hallentitel war der Nordhesse auch dieses Mal nicht zu bezwingen. Dabei rutschte Marco erst mit einer Wildcard versehen in das Teilnehmerfeld der Herren 45. Gleich zu Beginn verpasste er dem Frankfurter Musanovic eine "Brille" (6:0, 6:0). Aber auch Hofmann aus Bruchköbel konnte nur einen einzigen Spielgewinn verbuchen, so dass Schäffer erneut im Finale stand. Dort wehrte sich der Hochheimer Klein bis in den Matchtiebreak ehe sich der Lohfeldener mit 6:2, 5:7, 10:7 durchsetzte.


Ein Negativerlebnis musste der Kasseler Topfavorit bei den Herren 60 Klaus-Dieter Stondzik hinnehmen, nachdem er zunächst sein Viertelfinale gegen den Rüsselsheimer Kunz mit 6:2, 6:1 noch deutlich gewann, aber im Halbfinale gegen Alexander Kockerbeck (Langen) völlig überraschend mit 3:6, 1:6 unterlag. Kockerbeck gewann auch das Finale deutlich mit 6:2, 6:1 gegen seinen Clubkameraden Stefan Poeckl.

Bei den Herren 50 erreichte Jochen Arnold (ST Lohfelden) nach zwei Siegen das Halbfinale, ehe er dort dem späteren Sieger Markus Demmler (Arheiligen) mit 2:6, 2:6 unterlag.

Riesenpech hatte Eva-Maria Zürker (BW Kassel) bei den Damen 45, als sie im Auftaktmatch gegen die spätere Siegerin Kristina Marschall (Diedenbergen) nach einer 8:3 Führung im Matchtiebreak noch mit 9:11
unterlag.

Mit Can Franke, Frode Neumann (beide KTC Bad Wilhelmshöhe) und Hao Le (TC 31 Kassel) schafften drei Nordhessen aufgrund ihrer Ranglistenpositionen den Sprung ins Hauptfeld der hesssichen Titelkämpfe bei Palmengarten Frankfurt. Le schlug zunächst den Frankfurter Kolb mit 6:1, 6:3 ehe er sich dem Wiesbadener Johann mit 4:6, 5:7 knapp beugen musste. Neumann gelangte über den Frankfurter Fritsche ins Achtelfinale, wo er auf seinen Clubkameraden Franke traf. Nach einer 7:5, 3:6, 5:3
Führung von Neumann musste Franke verletzt aufgeben. Gegen den späteren Finalisten Andre Stenger (Bad Homburg) unterlag Frode im Viertelfinale mit 1:6, 5:7. 


Kopfbild: Marco Schäffer (Lohfelden)

Kassel Bei den nordhessischen Tennismeisterschaften um den Kurhessen-Therme-Cup, die traditionell beim TC Blau-Weiß Kassel ausgetragen werden, konnten sich mit Cathrin Meyer (ST Lohfelden) und dem Polen Jonasz Dziopak (KTC Bad Wilhelmshöhe) neue Bezirksmeister küren lassen. Trotz der schlechten Wetterprognosen, die sich nicht bestätigten, konnte das Turnier pünktlich zum Abschluss gebracht werden.


Acht Damen waren angetreten, um der Topgesetzten Cathrin Meyer Paroli zu bieten. Doch dies gelang bis zum Finale weder Rosina Campisano (TC 31 Kassel) noch Lisa Arnold (SGT Baunatal). Erst die Überraschungsfinalistin Laura Wittich (RW Vellmar), die im Auftaktmatch die Hallenbezirksmeisterin Laeticia Wessel (TC 31 Kassel) aus dem Rennen nahm, führte im Finale mit 5:4, ehe die neue Meisterin immer stärker wurde und mit 7:5, 6:2 noch klar gewann. Die achtzehn Herren waren alle auf der Jagd nach dem Topfavoriten Jonasz Dziopak. Zunächst kassierten mit Sacha Heinmöller (Fritzlar) und Lars Löwer (TC 31) beide eine „Brille“ (6:0, 6:0). Und die Zuschauer fragten sich, wie soll das enden. Doch dann kam mit Kevin Kaldauke im Halbfinale sein Clubkamerad und er lieferte eines seiner stärksten Matches überhaupt. Dziopak führte bis zum 5:4 ständig, aber Kaldauke konterte. Im Tiebreak des ersten Satzes kam Teil 1 des Zverev-Symptons zum Tragen, als Kevin mit 5:2 führte und zwei Doppelfehler produzierte. Gewann aber dennoch Durchgang Eins. Im zweiten Satz ließ Jonasz seine ganze Klasse aufblitzen und setzte sich mit 6:2 durch. Wer jetzt glaubte Kaldauke wäre geschlagen, sah sich getäuscht. Denn erneut erinnerte alles an das Zverev-Match gegen Nadel in Paris, als Kevin bei einer 5:2-Führung weit hinter der Grundlinie stürzte und nicht weiter spielen konnte.


In der unteren Tableauhälfte musste Timo Trott (KTC Bad Wilhelmshöhe) im Viertelfinale hart kämpfen , um sich gegen Jonathan Uhde (TC 31) im Matchtiebreak mit 10:8 durchzusetzen. Im Halbfinale gegen Sebastian Beck (BW Kassel) hatte Trott keine Mühe. Im Finale war der enorme Druck von Dziopak so groß, dass Trott oft nur noch staunen konnte, was zu einem 6:2, 6:1 führte.

Ergebnisübersicht der Bezirksmeisterschaften um den Kurhessen-Therme-Cup

Damen-Einzel
Halbfinale: Meyer (Lohfelden) – Arnold (Baunatal) 6:0, 6:2;
Wittich (Vellmar) – Reinl (Lohfelden) 6:4, 6:3; finale: Meyer –
Wittich 7:5, 6:2.


Herren-Einzel
Viertelfinale: Dziopak (KTC) – Loewer (TC 31) 6:0, 6:0;
Kaldauke (KTC) – Leurle (Ahnatal) 6:0, 6:1; Beck (BW Kassel)
– Kravec (Staufenberg) 6:4, 6:3; Trott (KTC) – Uhde (TC 31)
3:6, 6:1, 10:8; Halbfinale: Dziopak – Kaldauke 6:7, 6:2, 3:5
Aufgabe Kaldauke; Trott – Beck 6:1, 6:3; Finale: Dziopak –
Trott 6:2, 6:1.


Nebenrundenfinale
Damen: Sari – Campisano (beide TC 31) 6:2, 6:1.
Herren: Hentschel (BW Kassel) – Heinmöller (Fritzlar) 6:1, 6:0.

 

Die Offiziellen und die Finalisten der nordhessischen Meisterschaften der Damen und Herren bei Blau-Weiß Kassel mit von links:
Oberschiedsrichter Alexander Wessel, Jonasz Dziopak, Cathrin Meyer,Laura Wittich und Turnierleiter Wilfried Müller.

 

 Catrin Meyer 

 

Jonasz Dziopak

 

 

Ein Bericht über die Ausbildung Hessens jüngster lizenzierter Tennis-Schiedsrichterin

Am vergangenen Wochenende fanden in Offenbach am Main die International HTV Junior Open statt. Ein Jugend-Weltranglistenturnier der höchsten Kategorie, vergleichbar mit den vier Grand Slam Turnieren in Wimbledon, Paris, New York oder  Melbourne.

Mit dabei war aber nicht nur das „Who is Who“ des internationalen Tennis-Nachwuchses, sondern auch die 15-jährige Laeticia Wessel aus Kassel. Die Schülerin, die die bilinguale 9. Klasse des Kasseler Goethe-Gymnasiums besucht, war eine von insgesamt 14 Teilnehmer*innen eines zentral durch den Deutschen Tennis-Bund (DTB) veranstalteten Schiedsrichter-Lehrgangs, der in der Turnierwoche durchgeführt wurde. Dabei wurden die Teilnehmer*innen, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren, durch ein internationales, erfahrenes Team von Schiedsrichter*innen ausgebildet, begleitet und im Anschluss sowohl theoretisch als auch praktisch „auf Herz und Nieren“ geprüft.

 

 Referentin Lia Habighorst bei der Erklärung der Wahlmöglichkeiten.... „Out or In?“ – Die Ballmark-Inspection

Laeticia machte ihre Sache sehr gut und schloss die theoretische Prüfung mit der Bestnote „1“ (95%) ab. Auch in der anschließenden Praxisausbildung zeigte sie starke Leistungen. Am Anfang noch etwas schüchtern und vorsichtig, entwickelte sie sich  on Spiel zu Spiel weiter, natürlich auch bedingt durch das unmittelbare Feedback und die Tipps  ihrer Ausbilder, die sie gleich im nächsten Match in die Tat umsetzen konnte. Durch die seitens ihrer Schule ermöglichte Chance, an der gesamten Turnierwoche teilnehmen zu können, leitete Laeticia fortan Match für Match und entwickelte sich dabei so gut, dass sie durch den Tournament Referee die nicht selbstverständliche Anerkennung verliehen bekam, zum Ende der Turnierwoche ein Viertelfinale der  Juniorinnen-Konkurrenz im Einzel zu leiten. Dort standen sich die Weltranglisten 14. Lucie Havlickova (CZE) und die Weltranglisten 34. Michaela Laki (GRE) gegenüber. Laeticia erledigte ihren Job souverän. Dabei wurde ihr auch zum ersten Mal die zweifelhafte Ehre zuteil, gegen eine Spielerin eine Verwarnung auszusprechen, als diese nach verlorenem ersten Satz aus Wut ihren Schläger zertrümmerte. Klingt leicht, ist es aber nicht unbedingt, denn da, wo z.B. Fußballschiedsrichter einen gelben   Karton aus der Tasche ziehen und in die Höhe halten, muss im Tennissport das „Wording“ exakt und wortgetreu stimmen, bei einem Weltranglistenturnier auch in englischer Sprache.

Hier kam der 15-jährigen eindeutig ihre bilinguale Schulausbildung zugute, die dafür sorgt, dass ihr der Wechsel vom Deutschen zum Englischen und andersherum zum einen leicht fällt, sie zum anderen aber auch in der Lage ist, sich in englischer Sprache mit den Spieler*innen zu unterhalten. „Code violation, Racket abuse, warning Ms. ****“ hallte es laut, deutlich und fehlerlos vom Schiedsrichterstuhl.  Keine zwingend einfache Situation, wenn man bedenkt, dass hier eine 15-jährige Schülerin eine 17-jährige Profispielerin in die Schranken wies. Aber offensichtlich von Erfolg gekrönt, denn die Spielerin akzeptierte ihre „Strafe“ ohne Murren, wechselte ihr Spielgerät und setzte das Spiel fort.

 

Entsprechend gab es zum Abschluss noch ein Extra-Bonbon, denn am Samstag, als eigentlich die Heimreise anstand, staunte die 15-jährige nicht schlecht, als sie völlig unerwartet ihren Namen in der Ansetzung der Halbfinalpartien fand. Sie durfte das Junioren Doppel-Halbfinale zwischen Kilian Feldbausch (SUI) / Paul Inchauspé (FRA) und Peter Nad (SVK) / Ivan Sodan (CRO) leiten. Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Heimfahrt gestrichen, rauf auf den „Bock“, wie der Schiedsrichterstuhl im Fachjargon gern genannt wird. Besser lernen kann man nicht, auch wenn Laeticia zunächst gehörig Respekt vor der Doppelpartie hatte. Vier Spieler auf dem Platz, hohe Geschwindigkeit und dann auch noch die Spezialitäten der No-Let (Aufschlag-Netzroller wird weitergespielt, nicht wiederholt) und der No-Ad-Regel (kein Vorteilsspiel, bei „Einstand“ gibt es einen Entscheidungspunkt, bei dem der Rückschläger entscheiden darf, von welcher Seite des Platzes der Aufschläger aufschlagen muss), die im Doppel beide zur Anwendung kommen. Aber auch hier lieferte Laeticia eine tadellose Leistung ab und erhielt von den Spielern, die auf der Junioren-Weltrangliste immerhin auf den Positionen 7, 25, 36 und 97 der platziert waren, Lob und Anerkennung, denn auch wenn hier Junioren der Altersklasse U18 am Werk waren, so schlagen sie den Ball dennoch bereits mit einer Geschwindigkeit deutlich jenseits der 200 km/h, sodass ein flinkes Auge gefordert ist.
Den Sonntag konnte Laeticia als Zuschauerin genießen, nun jedoch mit anderen Augen. Sie bevorzugte es, primär der Arbeit des internationalen Bronze-Badge-Schiedsrichters David Mazacek (CZE) bei der Leitung des Finals der Junioren und ihrem neuen hessischen Schiedsrichterkollegen Carl Richter zuzusehen und sich hier vielleicht noch den einen oder anderen Trick abzuschauen.

Abschließend staunte die frisch gebackene C-Schiedsrichterin nicht schlecht, als sie erfuhr, dass sie für ihre Arbeit auch noch eine Aufwandsentschädigung erhält, die deutlich oberhalb dessen liegt, was sie als Taschengeld von ihren Eltern bekommt und dass sie sich nun „Jüngste lizenzierte Tennis-Schiedsrichterin Hessens“ nennen darf. Ein tolles Erlebnis für Laeticia, die fest plant, ihren Weg als Schiedsrichterin weiterzugehen. Als nächste Schritte werden noch in diesem Jahr Einsätze in den Tennis-Bundesligen sowie bei nationalen und internationalen Turnieren folgen. Da unterhalb der Bundesligen alle Matches im Ligabetrieb ohne Stuhlschiedsrichter gespielt werden, geht es für die frisch gebackenen Schiedsrichter*innen gleich von Beginn an hoch hinaus, denn in den Bundesligen tummelt sich die Weltelite des Tennissports, die man ansonsten nur im TV sieht. Im nächsten Jahr strebt die 15-jährige dann die Aufnahme in die „Junior Group“ des DTB an. In der Junior Group werden junge Schiedsrichter*innen durch den DTB besonders gefördert. Sie bekommen u.a. die Möglichkeit, sich sowohl national als auch international auf großen Turnieren zu beweisen. Dabei werden sie durch erfahrene, internationale Schiedsrichter gecoacht, bewertet und für die Ausbildung zum B-Schiedsrichter vorbereitet. Diesem folgt die A-Schiedsrichterlizenz, die höchste deutsche Schiedsrichterlizenz. Ist diese geschafft, kann man in der Folge in das internationale Schiedsrichtergeschäft wechseln und das erste Badge, das so genannte „White Badge“ der International Tennis Federation (ITF) erwerben. Dem White Badge folgen dann Bronze, Silber und letztendlich Gold, wobei weltweit derzeit nur 20 Schiedsrichter und 12  Schiedsrichterinnen das Gold Badge besitzen.

Laeticia hat die erste Hürde im Schiedsrichterwesen übersprungen und sie freut sich auf die nächsten Aufgaben und Herausforderungen.

Mit dem aktiven Tennissport aufhören möchte die 15-jährige, die für den Kasseler TC 1931 an den Start geht, übrigens nicht.

„Ich denke, dass ich das Spielen und das Schiedsen gut unter einen Hut bekommen werde. Mein Ziel ist es ja nicht, Profispielerin zu werden. Das würde vielleicht nicht so gut passen, da, wenn man unter Profibedingungen trainiert, die Wochen und Wochenenden eigentlich immer verplant sind. Ich kann frei entscheiden, ob ich spielen oder schiedsen möchte. Ich trage vor der Saison meine Verfügbarkeit für Einsätze als Schiedsrichterin ein (das sind in der Regel die, an denen ich keine Spiele mit meiner Mannschaft habe), an den anderen Wochenenden habe ich frei und/oder kann selbst spielen. Das passt prima.“

Nach ihren Zielen als Schiedsrichterin befragt, antwortet die ansonsten durchaus schüchterne Nordhessin selbstbewusst: „Irgendwann einmal auf den großen Plätzen auf dem Schiedsrichterstuhl zu sitzen, das wäre schon cool. Aber auch in der Bundesliga und auf Turnieren gibt es viele richtig gute Spieler und Herausforderungen. Ich gebe einfach mein Bestes und schaue dann, wie weit ich kommen kann. Der Lehrgang hat mir schon unheimlich viel gebracht. Vor dem Lehrgang hatte ich Panik, weil ich ja wusste, dass ich es mit den besten Junioren-Spielern der Welt zu tun bekomme. Ich wollte eigentlich nur die Theorie machen und die Praxis später. Dann sind alle aus dem Lehrgang auf den Stuhl gegangen, da wollte ich nicht als Einzige „Nein“ sagen. Im Nachhinein war es das Beste, was mir passieren konnte. Im ersten Match habe ich von Kopf bis Fuß gezittert. Jetzt, zehn Matches später, kann ich es kaum erwarten, das nächste Match zu schiedsen, auch wenn ich  mmernoch vor jedem Match aufgeregt bin.“

Befragt nach der Tatsache, dass sie es schon bald in der Bundesliga der Herren 30 mit durchaus charismatischen Spielern wie zum Beispiel Fabio Fognini oder Marcos Baghdatis zu tun bekommen könnte, zeigt sich gar ein Funkeln in den Augen der 15-jährigen: „Fognini wäre cool. Er ist ein toller Tennisspieler und spielt auch Pure Drive *lacht*. Natürlich habe ich viele Matches von ihm gesehen und weiß daher auch, dass er schon einmal unangenehm werden kann, aber letztendlich muss ich da oben meinen Job machen und der lautet, das Match zu leiten. Wir alle müssen uns an die Regeln halten und tut ein Spieler das nicht, ist es meine Aufgabe, etwas dagegen zu tun, egal ob der Spieler Fognini, Baghdatis oder anders heisst.“

 

Patrick Mackenstein, DTB Referent für Regelkunde und Schieds-
richterwesen und Tournament Referee der International HTV

Junior Open 2022 überreicht Laeticia ihre DTB-Schiedsrichterlizenz
sowie das heiss ersehnte Patch des DTB-Schiedsrichterteams, das
ab sofort ihre Einsatzkleidung zieren wird.


 

Der Deutsche Tennis Bund wie auch seine Landesverbände sind stets auf der Suche nach Schiedsrichternachwuchs. Schon ab 14 Jahren kann man als Schiedsrichter im Tennissport einsteigen. Eine gute Sehfähigkeit ist Voraussetzung, Erfahrungen im Tennissport als Spieler*in sowie Englischkenntnisse sind sehr hilfreich.

Ansprechpartner sind die Referenten für Regelkunde und Schiedsrichterwesen der Landesverbände, für Hessen der
Hessischer Tennis-Verband e.V.
Auf der Rosenhöhe 68,
60369 Offenbach am Main
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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